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Neues Kuhmodell soll Lehrlinge für Kälbergeburten schulen

Mit Hilfe eines neuen Kuhmodells sollen für Auszubildende in der Landwirtschaft Kälbergeburten simuliert werden. Anhand einer lebensgroßen, naturgetreuen Kuh solle der Berufsnachwuchs anschaulich lernen, wie eine Kälbergeburt ablaufe, teilte das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) am Mittwoch mit. «In erster Linie geht es um das Erkennen der Anzeichen für eine notwendige Geburtshilfe beziehungsweise wie und wann sie fachgerecht stattfinden kann oder ob ein Tierarzt eingreifen muss», heißt es in einer Mitteilung.


Das Modell entspreche einer Holstein-Kuh. In ihrem Inneren befinde sich zum Beispiel ein Luftkissen, auf dem eine nachgebildete Gebärmutter liege. Die Auszubildenden könnten darin verschiedene Geburtslagen einer vollbeweglichen Kalbsnachbildung ertasten. Sie könnten zudem lernen, wie eine Geburtslage korrigiert werden könne. «Die komplikationsfreie Abkalbung der Rinder beeinflusst die später zu erwartende Leistung der Tiere ganz wesentlich», so das Landesamt.


Wegen der Pandemie sei es zu einem Lehrgangsstau bei den sogenannten grünen Berufen gekommen. Im Corona-Jahr 2020 nahmen den Angaben zufolge nur 802 Auszubildende an den Wochenlehrgängen teil - und damit etwa ein Viertel weniger als im Vorjahr.

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